Heimwerkerqueen

Petunien selbst züchten, ziehen

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Ich nenne dies das "Petunien-Experiment", allerdings sind auch noch Samen anderer Pflanzen im Spiel. Im letzten Herbst habe ich von verschiedenen verwelkten Blumen Samen genommen - oder zumindest das, was ich dafür gehalten habe. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Petunien: in pink, blassrosa, lila, weiß und rot. Außerdem mit im Rennen sind Löwenmäulchen, Ballonblumen, Rittersporn und auch noch ein paar andere, bei denen ich im verblühten Zustand weder erkennen noch erinnern konnte, um welche Pflanzen es sich handelt. Ich erwarte also einige Überraschungen - sofern das alles denn überhaupt etwas wird. Ich habe sowas noch nie gemacht ...

Das Petunien-Experiment wird also in den nächsten Monaten (hoffentlich!) regelmäßig um neue Bilder und Berichte erweitert. Sollte dieser Artikel verschwinden, dann hat es nicht geklappt. :D

Im herbstlichen Ausverkauf 2008 habe ich mit vier Plastik-Mini-Gewächshäuser zugelegt. Darin sollen die Samen sich nun also zu kleinen Pflänzchen entwickeln. Daumen drücken ist ausdrücklich erwünscht!

Februar: Aussaat

06. Februar 2009
Noch ist alles ganz unspannend. Abwarten ist angesagt. Ich habe die Samen (teilweise mitsamt vertrockneter Pflanzenreste, die ich nicht herausfriemeln wollte) in die Anzuchterde gegeben. So sieht es nun also aus:

Petunien ziehen

Die Gewächshäuschen stehen im Flur, so hell wie möglich, Temperatur um die 20 °C.

13. Februar 2009
Genau eine Woche später - ich bin völlig baff. Nicht nur, dass sich überhaupt schon etwas getan hat, sondern auch wieviel da schon passiert ist.

Petunien züchten

Noch nicht überall sprießen die ersten zarten Pflänzchen; aber ich gehe davon aus, dass das, was da jetzt schon wächst, die Petunien sind, denn von den anderen Pflanzen habe ich viel weniger ausgesät. Vielleicht brauchen die ja auch etwas länger zum Keimen - oder sie werden nichts. Mal sehen, ich bin gespannt, wie es weitergeht.

20. Februar 2009
Zwei Wochen sind seit der Aussaat vergangen. Einige Pflänzchen sind mittlerweile so hoch, dass ich sie in einen Blumenkasten gepflanzt habe. Ob das richtig ist?

Jungpflanzen im Blumenkasten

Ein Viertel der Aussaat "wohnt" nun im Blumenkasten, der aus rein praktischen Gründen in der Wohnung auf der Fensterbank steht. Einerseits habe ich kaum andere, ausreichend helle Unterbringungsmöglichkeiten, andererseits kann ich so das Gießen nicht vergessen. Allerdings stehen die Jungpflanzen damit wärmer als bei der Aussaat. Ob das in Ordnung ist? Da ich keine Anzuchterde habe und meine blumenerfahrene Oma meint, dass es auch mit normaler Erde geht, habe ich solche genommen.

Zarte Mini-Pflanzen

Ich bin mir noch nicht schlüssig, wann ich pikieren soll. Das werde ich - wie so vieles bei diesem Experiment - wohl nach Bauchgefühl tun. Noch sind die kleinen Pflanzen so zart, dass ich mich nicht traue, sie jetzt schon einzeln zu setzen. Ich habe sie vorerst mitsamt der Anzucht-Töpfchen in die Erde gesetzt.

Die anderen drei Viertel der Aussaat befinden sich in ganz unterschiedlichen Stadien. In einigen Anzuchttöpfchen ist noch gar nichts zu sehen. In anderen sehen die Mini-Pflänzchen etwas mitgenommen aus. Ich rechne mit hohen Verlusten, werde insgesamt aber froh sein, wenn ich am Ende überhaupt ein paar eigene Pflanzen durchgebracht habe.

27.02.2009
Allzu viel hat sich bis heute nicht getan. Einige Sprößlinge haben das Umpflanzen in den Blumenkasten scheinbar nicht überlebt, andere sehen immer noch richtig gut aus. Die größten Pflänzchen haben eine Größe von 6 - 7 cm erreicht. In den Anzuchtkästen ist noch nichts dabei, was schon in die Blumenerde umziehen kann.

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